Beschreibung und Übersicht der Windstärke in Beaufort

Die Umrechnung der Windstärken erfolgt anhand von Tabellen. Den verschiedenen Windstärken in Beaufort (BFT) sind entsprechende Geschwindigkeiten

in Meter pro Sekunde (m/s) beziehungsweise Kilometer pro Stunde (km/h) und in Knoten pro Stunde zugeordnet. Für die Beaufort Tabelle sind die Beschreibungen der Auswirkungen auf die Natur, an Landund auf See ausschlaggebend.

Windstärken, Beschreibung- & Umrechnungstabelle Beaufort

BezeichnungBeaufortKnotenkm/hm/s
Windstille, Flaute00,0 – 1,20 – 10,0 - 0,2
leiser Zug11 – 31 – 50,3 - 1,5
leichte Brise24 – 66 – 111,6 - 3,3
schwache Brise37 – 1012 – 193,4 -5,4
mässige Brise411 – 1520 – 285,5 - 8,9
frische Brise516 – 2129 – 389 - 11
starker Wind622 – 2739 – 4912 - 14
steifer Wind728 – 3350 – 6115 - 17
stürmischer Wind834 – 4062 – 7418 - 21
Sturm941 – 47 75 – 8822 - 24
schwerer Sturm1048 – 5589 – 10225 - 28
orkanartiger Sturm1156 – 63103 – 11729 - 33
Orkan12 > 63 > 117> 33

Faustregel zur Umrechnung von Beaufort

Angabe in Knoten plus fünf dividiert durch fünf gleich Beaufort.

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Beaufort (Bft): Windstärken in der Natur erkennen

Woran erkenne ich die Windstärken? Die Auswirkung der Windstärken sind anhand ihrer Auswirkung in der Natur, an Land und auf See, beschreiben.
BeaufortBeschreibung für Land & See
0Land: Rauch steigt senkrecht auf.
See: Spiegelglatte See.
1Land: Windrichtung angezeigt durch den Zug des Rauches.
See: Kleine schuppenförmig aussehende Kräuselwellen ohne Schaumkämme.
2Land: Wind im Gesicht spürbar, Blätter und Windfahnen bewegen sich.
See: Kleine Wellen, noch kurz, aber ausgeprägter. Die Kämme sehen glasig aus und brechen nicht.
3Land: Wind bewegt dünne Zweige und streckt Wimpel
See: Die Kämme beginnen zu brechen. Der Schaum ist glasig. Vereinzelt können kleine weiße Schaumköpfe auftreten.
4Land: Wind bewegt Zweige und dünnere Äste, hebt Staub und loses Papier.
See: Die Wellen sind zwar noch klein, werden aber länger. Weiße Schaumköpfe treten schon ziemlich verbreitet auf.
5Land: kleine Laubbäume beginnen zu schwanken, Schaumkronen bilden sich auf Seen.
See: Mäßige Wellen, die eine ausgeprägte lange Form annehmen. Weiße Schaumkämme bilden sich in großer Zahl. Vereinzelt kann schon etwas Gischt vorkommen.
6Land: starke Äste schwanken, Regenschirme sind nur schwer zu halten, Telegrafenleitungen pfeifen im Wind.
See: Die Bildung großer Wellen beginnt. Überall treten ausgedehnte weiße Schaumkämme auf, häufig mit Gischt.
7Land: fühlbare Hemmungen beim Gehen gegen den Wind, ganze Bäume bewegen sich.
See: Die See türmt sich. Der beim Brechen der Wellen entstehende weiße Schaum beginnt sich in Streifen in Windrichtung zu legen.
8Land: Zweige brechen von Bäumen, erschwert erheblich das Gehen im Freien.
See: Mäßig hohe Wellenberge von beträchtlicher Länge. Die Kanten der Kämme beginnen zu Gischt zu verwehen. Gut ausgeprägte Schaumstreifen.
9Land: Äste brechen von Bäumen, kleinere Schäden an Häusern (Dachziegel oder Rauchhauben abgehoben).
See: Hohe Wellenberge, dichte Schaumstreifen. Das bekannte "Rollen" der See beginnt. Die Gischt kann die Sicht beeinträchtigen.
10Land: Wind bricht Bäume, größere Schäden an Häusern.
See: Sehr hohe Wellenberge mit langen überbrechenden Kämmen. Die entstehenden Schaumflächen werden in so dichten weißen Streifen in Richtung des Windes geweht, dass die Meeresoberfläche im Ganzen weiß aussieht. Das Rollen der See wird schwer und stoßartig. Die Sicht ist beeinträchtigt.
11Land: Wind entwurzelt Bäume, verbreitet Sturmschäden.
See: Außergewöhnlich hohe Wellenberge. Kleine und mittelgroße Schiffe zeitweise hinter Wellenbergen verdeckt. Die See ist völlig von langen weißen Schaumflächen bedeckt. Überall werden die Kanten der Wellenkämme zu Gischt verweht. Die Sicht ist stark herabgesetzt.
12Land: schwere Verwüstungen.
See: Die Luft ist mit Schaum und Gischt angefüllt. Die See ist vollständig weiß von treibender Gischt. Die Sicht ist sehr stark herabgesetzt.
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